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Backstahl einbrennen – so geht’s

Backstahl

Habt ihr unseren letzten Blogeintrag zum Thema Backstahl gelesen und wollt nun wissen, wir ihr aus Stahl Backstahl macht? Es ist wirklich sehr simpel und nicht sehr zeitaufwändig!

Wenn ihr den Stahl, wie im letzten Blogeintrag beschrieben bestellt habt und er nun vor euch liegt, müsst ihr den Stahl nun einbrennen, damit der Stahl zu Backstahl wird!

Backstahl einbrennen

  1. Zunächst solltet ihr den groben Schmutz mit einem feuchten Lappen oder Schwamm und Spülmittel entfernen. Ein wenig Flugrost oder Kratzer sind unbedenklich.
  2. Schiebt nun den Stahl in den Backofen und heizt diesen auf 100°C auf. Wenn die Temperatur erreicht ist, lasst ihr den Stahl ca. 30 Minuten drin und lasst ihn dann abkühlen.
  3. Nun reinigt ihr den abgekühlten Stahl wieder mit Spülmittel und Spülschwamm (raue und weiche Seite), dann mit klarem Wasser. Falls das Spülwasser noch sehr dreckig sein sollte, wiederholt den Vorgang. Es ist in Ordnung, wenn das Spülwasser noch ganz schwach gräulich ist.
  4. Nun reibt ihr den Stahl mit Pflanzenöl von beiden Seiten ein. Ihr braucht dazu nur sehr wenig Öl: ein paar Tropfen, maximal einen Teelöffel pro Seite. Als Öl hat sich Leinöl sehr bewährt, das man unter den Bezeichnungen Leinöl nativ, Leinsaatöl oder Leinsamenöl in gut sortierten Supermärkten erhält. Zur Not kann aber auch Raps- oder Sonnenblumenöl verwendet werden – die Patina wird nur nicht ganz so schön und das Einbrennen riecht stärker. Reibt den Backstahl mit Küchenpapier fast wieder trocken. Er soll speckig glänzen, es dürfen jedoch keine „Ölpfützen“ stehen bleiben.
  5. Nun schiebt ihr den Stahl in den Ofen und lasst ihn für 1 ½ bis 2 Stunden bei 180°C einbacken – bitte öffnet die Fenster oder lasst die Dunstabzugshaube laufen, denn das Einbrennen stinkt. Falls vorhanden, kann auch ein Gasgrill im Garten oder auf dem Balkon verwendet werden.
  6. Sollten jetzt noch klebrige Stellen auf dem Backstahl sein, ist das Einbrennen noch nicht gänzlich abgeschlossen oder es war doch etwas zu viel Öl – wiederhole Schritt 5, allerdings etwas kürzer.
  7. Zum Schluss reibt ihr den abgekühlten Backstahl noch einmal dünn (ein paar Tropfen auf Küchenrolle) mit dem Öl ein!
  8. Fertig ist euer Backstahl <3

Bratlinge im Ofen

Damit der Backstahl auch schön bleibt, reibt ihn bitte nach der Benutzung wieder ein wenig mit Öl ein und achtet darauf, dass ihr nicht auf ihm schneidet – er sollte keine Kratzer bekommen.

45 Gedanken zu „Backstahl einbrennen – so geht’s

  1. „Wenn die Temperatur erreicht ist, lasst ihr den Stahl ca. Minuten drin …“
    Die Angabe der Minutenzahl dürfte hier schon Sinn machen!

  2. Hallo,
    habe heute meinen Backstahl bekommen und bin am einbrennen. Nach dem 1. Durchgang bei 100° und 30 min und anschließendem abkühlen, zeigt sich auch nach mehrmaligem schrubben mit der Kratzseite des Spülschwamms beim abtrocknen immer wieder eine schwarze Schicht auf dem Abtrockentuch. Ist das normal oder muss ich solange schrubben, bis sich nichts mehr Schwarzes abreibt?
    Danke für die Hilfe,
    Ute

    1. Hallo Ute,
      entschuldige bitte die späte Rückmeldung.
      Leichte gräulich-schwarze Spuren würde ich als unbedenklich ansehen. Eventuell noch verbleibende Reste werden dann beim Einbrennen mit dem Pflanzen- bzw. Leinöl eingeschlossen und verbleiben dort, aber auf einem möglichst sauberen Backstahl haftet die entstehende Patina natürlich besser und wird gleichmäßiger – ich würde also hartnäckig bleiben und das ganze wiederholen.
      Wir wünschen dir viel Erfolg und viel Freude an deinem Backstahl!
      Kai von metallparadies.de

  3. Unser Backstahl ist heute angekommen…. Da sind Rostflecken drauf…. Darf das so sein bzw. wie soll ich vor oder beim Einbrennen damit umgehen?

    1. Liebe Vanessa,
      was du auf deinem Stahl siehst ist nur Flugrost. Du kannst deinen Backstahl einfach wie beschrieben brennen, das macht überhaupt nichts 🙂

  4. Wie wird der Backstahl nach der „normalen“ Verwendung gereinigt? Wieder mit Spülmittel und Schwamm oder muss man später etwas vorsichtiger sein?

    1. Hallo Oliver,
      bitte entschuldige, dass wir dir erst jetzt antworten – wir haben sie schlichtweg übersehen. Natürlich kannst du mit einem weichen Schwamm und Wasser drüber wischen – sei aber bitte auf jeden Fall ein klein wenig vorsichtig dabei. Auf keinen Fall solltest du feste Schrubben oder gar Stellen abschaben, weil dadurch die eingebrannte Schicht kaputt gehen würde. Falls das passieren sollte, dann würden wir empfehlen, den Backstahl noch einmal neu einzubrennen :O)
      Sandra von metallparadies.de

    2. Kein Spülmittel verwenden! Spülmittel und Säuren lösen die mit dem Öl gebildete Polymerschicht. Nur Wasser zum Abspülen verwenden. Wenn allerdings Pizzasauce eingebrannt ist, kann man natürlich mit einem Ceranfeld Schaber oder Stahlwolle die schwarze Kruste entfernen, bevor diese als unappetitliche Dauerkruste die Platte ziert. 🙂

      Wenn das großflächig passiert, muss halt neu eingebrannt werden – auch kein Drama. Kaputt geht nichts.

  5. Super! Top Material!
    Habe den Backstahl nach Erhalt mit feiner Schleifwatte gut abgerieben und abgewaschen. Anschließend mit Rapsöl eingerieben und auf den Gasgrill damit. Das ganze Procedere wie bei meinen Eisenpfannen 2 x durchgeführt und das Ergebnis ist 1A.

    1. Hallo, das freut uns zu hören! An eine Verwendung auf dem Gasgrill hatten wir tatsächlich noch nicht gedacht. Danke für den Tipp! Weiterhin viel Freude mit dem Backstahl, Kai von metallparadies.de

  6. Hey,
    ich habe meinen Backstahl geschenkt bekommen und freue mich riesig darüber. Die Passgenauigkeit ist fantastisch. Nun steht bei euch geschrieben man soll nicht darauf schneiden damit keine Kratzer entstehen (verständlich). Die Platte wurde aber schon mit zwei ordentlichen ca.10cm langen Kratzern geliefert (keine Oberflächenkratzer). Da sie auf einer Seite sind würde ich diese als Unterseite betiteln. Könnten die Kratzer in Zukunft Probleme machen?
    LG

    1. Hallo Sebastian,
      wenn die Kratzer vorher schon da waren und der Backstahl eingebrannt wurde, ist alles in Ordnung – die „Pflanzenöl-Patina“ schützt den Stahl vor Korrosion.
      Sollten versehentlich neue Kratzer entstehen, ist das aber auch kein Beinbruch: die Kratzer einfach noch einmal dünn einölen und einbrennen, so wird der Stahl wieder versiegelt!
      Viel Freude mit dem Backstahl und guten Appetit,
      Kai von metallparadies.de

  7. Hab euer Backstahl erfolgreich mit raffiniertem Rapsöl bei 250 grad eingebrannt. Sieht sehr gut aus. Meine Frage: Ist das normal dass jetzt auf der Rückseite leichte riefen von den Roststreben eingedrückt sind und ob das nachteile bring? (es wird ja eh nur die eine seite zum backen benutzt.)

    gruß Christof

    1. Hallo Christof,
      das ist kein Problem. Beim Einbrennen wird das heiße Öl dünnflüssiger und kann sich dann unten an den Streben vom Rost sammeln. Das ist aber nur eine kosmetische Sache.
      Wenn es sehr schlimm oder sehr störend ist, kann man die Riefen natürlich ein wenig beischleifen. Dann nur die geschliffene Seite noch einmal hauchdünn einölen: 2, 3 Tropfen Öl, mit Küchenrolle nahezu trocken reiben, und den Backstahl mit der frisch geölten Seite nach oben noch einmal einbrennen. Das heiße Öl wird in die Riefen laufen und sie auffüllen.
      Aber das ist wie gesagt kein Muss. Nachteile gibt es meiner Meinung nach nicht.
      Viel Freude mit dem Backstahl,
      Kai von metallparadies.de

  8. Hallo guten Tag,
    habe folgende Fragen zum Backstahl:
    1. Welche Größe soll ich bestellen? Orientierung am Backblech…?
    2. Soll der Backstahl in die Rillen vom Einhängegitter eingeschoben werden oder auf dem Gitter aufliegen?

    Danke für Ihre Antworten und freundliche Grüße
    Susanne

    1. Hallo!
      Ich muss mich entschuldigen – ich habe Ihren Kommentar gerade erst gesehen.
      Es ist ein wenig Geschmackssache, ob Sie die komplette Größe des Ofens nutzen wollen oder den Backstahl lieber auf den Rost legen. Wenn die Einschubrillen für die Bleche hoch genug sind für ein 6mm Stahlblech, würde ich diese nutzen. Ein größerer Backstahl speichert mehr Wärme für Brote, das Aufheizen dauert dafür natürlich etwas länger. Am besten sollten Sie sich an der Größe vom mitgelieferten Backblech orientieren, vielleicht sogar ein, zwei Millimeter weniger in der Breite.
      Für die Nutzung auf dem Rost spricht dagegen eine schnellere Aufheizzeit – allerdings ist die gespeicherte Wärmemenge geringer. Für dünneres Backwerk wie Flammkuchen oder Pizza dürfte es aber auf jeden Fall genug sein.
      Einen optischen Nachteil hat das Einbrennen auf dem Rost: Die Gitterstäbe, auf denen der Backstahl beim Einbrennen aufliegt, können Abdrücke in der Patina hinterlassen. Sie könnten nach dem ersten Einbrennen und Abkühlen die Unterseite noch einmal ganz dünn einölen und mit der Unterseite nach oben noch einmal einbrennen. Aber der Backstahl funktioniert auch so.
      Grüße und noch einmal pardon für die späte Antwort,
      Kai von metallparadies.de

    2. Hallo, die Fragen habe ich mir vor dem Kauf auch gestellt möchte meine Erfahrung diesbezüglich kurz teilen.

      Für die meisten Hobby-Bäcker ist es meiner Meinung nach am sinnvollsten, das Blech etwas schmaler zu wählen und auf dem Rost in den Ofen zu schieben. Das hat zwei Vorteile:
      1. Der Stahl passt auf jeden Fall in den Ofen. (Blechgrößen sind bei Haushaltsöfen leider nicht normiert.)
      2. Wenn man links und rechts ein paar Zentimeter Luft einplant, kann man besser mit Dampf backen. Wenn man nicht gerade einen Ofen mit Dampffunktion hat und selber mit einem leeren Blech o.Ä. Schwaden erzeugen muss, verbessern die Freiräume die Luftzirkulation im Ofen.

      Durch den Rost geht einem zwar etwas Fläche verloren, aber wenn man nicht grade eine Familienpizza backen will ist das normalerweise kein Problem 🙂

  9. Erst mal mein Dank an Metallparadies für die Stahlplatte. Ich habe bewusst bei Backstahl und nicht bei Stahlblech bestellt, in der Vermutung dass man hier etwas sauberer arbeitet. Eingebrannt habe ich allerdings ca. 1 Stunde mit Leinöl auf dem Maximum meines Ofens bei 320 °C. Der Geruch hat sich in Grenzen gehalten. Wer schon mal eine Pfanne eingebrannt hat, weiß dass ein leichter, dunkler Abrieb immer vorhanden ist. Das ist bei traditionellen, schwarzen, niedriglegierten Stahl halt mal so. Von daher backe ich ganz beruhigt meine Pizzan darauf.

    1. Hallo und vielen Dank für den Kommentar!
      Ja, die Backstähle werden aufwendiger entgratet und abgerundet als die Bleche für technische Zwecke – ein Mitarbeiter bei uns ist fast den ganzen Arbeitstag nur mit dieser Aufgabe beschäftigt. ;o)
      Leinöl ist meiner Erfahrung mit Eisenpfannen nach tatsächlich am besten geeignet, und der leicht fischige Geruch beim Einbrennen verfliegt auch sehr schnell.
      Ich wünsche guten Appetit und weiterhin viel Freude mit dem Backstahl!
      Viele Grüße,
      Kai von metallparadies.de

  10. Hallo,
    ich habe eine etwas dumme Frage: In den aktuellen Energiekrisezeiten tut es fast schon weh, den Ofen zum Einbrennen so lange „leer“ angeschaltet zu haben. Ist es denn möglich parallel auch etwas zu backen (also nicht auf dem Stahl, sondern auf einem Rost oder Blech)? Oder entstehen beim Einbrennen ungesunde Dämpfe? Oder eventuell nur am Anfang der Einbrennzeit?
    Viele Grüße und ich bin schon drauf und dran meinen Backstahl zu bestellen…
    Bea

    1. Hallo Bea!
      Ich finde die Frage gar nicht dumm. Wenn man schon den Ofen anschaltet, sollte der Nutzen schon so groß wie möglich sein. Vielleicht gibt es im Haushalt ja noch Eisen- oder Gussgeschirr, dessen Patina bei dieser Gelegenheit aufgefrischt werden könnte?
      Die Dämpfe beim Einbrennen sind meines Wissens zwar unbedenklich, aber es wird sich vermutlich negativ auf den Geschmack auswirken, wenn Nahrungsmittel offen mitgegart werden.
      Anders sähe es aus, wenn die parallel mitbackende Speise so etwas wie einen „eigenen Garraum“ hätte, wie in einem Römertopf, Schmortopf, Tajine oder Bratschlauch. Da dürfte es keine Probleme geben.
      Wenn Sie die Gelegenheit finden, dies einmal auszuprobieren, berichten Sie uns hier gerne davon! Ich denke, das wäre für viele Kunden interessant.
      Viele Grüße,
      Kai von metallparadies.de

  11. Schade, dass die gelieferten Platten nicht so schick aussehen, wie auf diesem Artikelbild.
    Meine Platten sind eher grau denn schwarz. Die Kanten sind geschliffen (blank wäre der falsche Ausdruck) und auf den Flächen sind jede Menge kleine (bis ca. 5mm) Rostkringel und Schlieren. Nach dem ersten Einbrennen kleben sie fürchterlich. Da mag man keinen Topflappen dran versauen und Küchenkrepp bleibt in Teilen hängen.
    Wie bekommt man die Scheiben später – heiß – aus dem Backofen? Und hat sich schon mal jmd. Gedanken gemacht, ob man nicht auch ein paar Griffe angeschraubt bekäme (welche dann nicht so klebrig wären)?
    Im Nachhinein bedauere ich den sehr spontanen Kauf ein bißchen, zumal ich zwar die Idee toll fand und finde, keine Backfolie (egal ob beschichtet oder Silikon) mehr zu benötigen, mir aber keine Gedanken gemacht habe, welche Konsequenzen es hat, keinen Rand mehr wie bei Backblechen zu haben. Und: die Wärmekapazität des Backstahls ist natürlich enorm – aber brauche ich das? Eigentlich will ich doch nur das Backgut erhitzen und ein minimales Luftvolumen drumherum. Denkfehler?

    1. Hallo!
      Ich denke, Sie sollten sich mit der Idee vom Backstahl noch ein wenig mehr auseinandersetzen – mir ist kein Anwender bekannt, der den Kauf letztlich bereut hätte!
      Wie beschrieben, muss der Backstahl zunächst gereinigt und eingebrannt werden. Dann sieht es auch aus wie auf unserem Anwendungsbeispiel. Die Anleitung in diesem Blogartikel wurde kürzlich noch überarbeitet, damit das Einbrennen auch leichter klappt. Klebrige Stellen deuten auf zu viel Öl hin – einfach noch etwas länger einbrennen, bis es wirklich trocken ist!
      Ein Backstahl erweitert die Funktionen des Haushaltsofens, indem er ermöglicht, eine starke, dauerhafte Unterhitze schnell an den Teig abzugeben – fast so wie bei einem professionellen Pizza- oder Bäckerofen. Deswegen braucht er auch keine Griffe, die Böden eines Pizzaofens werden ja auch nicht heraus genommen. Lassen Sie den Backstahl einfach auf Handwärme abkühlen und nehmen Sie ihn erst dann aus dem Ofen.
      Natürlich ist ein Backstahl nicht für alles die Universallösung. Für TK-Ware, Ofengemüse oder Aufläufe gibt es andere, effizientere Bleche.
      Im Internet gibt es viele Blogs mit Erfahrungsberichten zum Backstahl und oft sogar Rezepte dazu, mit denen ein Backstahl seine Vorzüge voll ausspielt. Stöbern Sie doch mal ein wenig – Sie finden sicherlich etwas, was Sie begeistern wird.
      Guten Appetit und viel Freude mit dem Backstahl,
      Kai von metallparadies.de

    1. Hallo!
      Gar nichts, denn der Backstahl muss nicht unbedingt schwarz werden. Ich weiß leider nicht mehr genau, mit welchem Öl und wie oft die Kollegin, bei der das Bild entstanden ist, den Backstahl eingebrannt hat. Bei mir ergab sich nach einmaligem Einbrennen mit Leinöl auch eine eher bräunliche Färbung – das reicht aber zur Benutzung völlig aus. Wenn der Backstahl nach Benutzung wieder ein wenig eingeölt wird, wird er mit der Zeit automatisch dunkler.

      Beste Grüße
      Kai von metallparadies.de

    1. Hallo!
      Der Backstahl muss nicht unbedingt schwarz werden. Bei mir ergab sich nach einmaligem Einbrennen mit Leinöl auch eine eher bräunliche Färbung – das reicht aber völlig aus. Wenn der Backstahl nach Benutzung wieder ein wenig eingeölt wird, wird er mit der Zeit automatisch dunkler.

      Beste Grüße
      Kai von metallparadies.de

  12. Hi,
    ich habe euren Backstahl gerade mit Leinöl eingebrannt, allerdings kann ich nach erster Beurteilung nur an manchen Stellen eine dunkelbraunen Bezug erkennen. Es sieht auf jeden Fall keineswegs so dunkel aus wie bei dem Bild. Muss ich den Vorgang so lange wiederholen, bis es so aussieht wie auf dem Foto?

    Danke und liebe Grüße,
    Valentin

    1. Hallo!
      Der Backstahl muss nicht unbedingt schwarz werden. Ich weiß leider nicht mehr genau, mit welchem Öl und wie oft die Kollegin, bei der das Bild entstanden ist, den Backstahl eingebrannt hat. Bei mir ergab sich nach einmaligem Einbrennen mit Leinöl auch eine eher bräunliche Färbung – das reicht aber völlig aus. Wenn der Backstahl nach Benutzung wieder ein wenig eingeölt wird, wird er mit der Zeit automatisch dunkler.

      Beste Grüße
      Kai von metallparadies.de

  13. Hallo,
    habe mir Anfang Jänner den Backstahl bestellt und nach Erhalt gleich genau nach Anleitung eingebrannt. Das Ergebnis ist der Hammer, schöne dunkle Farbe, ordentlich Glatt und glänzend!
    Danke an Metallparadies für dieses tolle Produkt und schnelle Lieferung!

    Lg

    1. Hallo! Ja, aber nur ganz dünn drüberwischen – es geht nur darum, eventuelle Kratzer bis zur nächsten Benutzung wieder zu versiegeln.
      Weiterhin viel Freude mit dem Backstahl,
      Kai von metallparadies.de

  14. Kürzlich durfte ich den neuen Backstahl in Empfang nehmen und bin von der erstklassigen Qualität beeindruckt. Die von Ihnen empfohlene Einbrenn-Methode mit Leinöl erwies sich als goldrichtig und hat eine hervorragende Patina hervorgebracht.
    Bemerkenswert ist, wie schnell der Backstahl im Gegensatz zu meinem früheren Backstein die Betriebstemperatur erreicht. Dies hat nicht nur die Backzeit verkürzt, sondern auch das Brot von unten herrlich knusprig werden lassen. Das Ergebnis übertrifft tatsächlich alles, was ich bisher mit einem herkömmlichen Backblech erzielen konnte.
    Die Freude am Backen hat sich mit dem Backstahl merklich gesteigert, und ich bin begeistert, ihn jedes Mal aufs Neue zu verwenden. Ich würde mich immer wieder für diesen Backstahl entscheiden und kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Danke für das tolle Produkt!

    1. Hallo und vielen Dank für die tolle und ausführliche Rückmeldung!
      Es freut uns sehr, dass der Backstahl auch Sie überzeugen konnte.
      Weiterhin viel Freude, gutes Gelingen und guten Appetit,
      Kai von metallparadies.de

  15. Guten Tag

    Sind Ihre Backstähle auch für die Nutzung in der Brennkammer eines Kachelofens geeignet? Wir haben dazu einen Schamottstein, der aber natürlich ziemlich lange zum Aufheizen braucht.
    Vielen Dank für Info
    LG
    Sabine

    1. Hallo!
      Der Backstahl kann genauso verwendet werden wie ein Schamottstein, und auch überall auf die gleiche Weise zum Backen benutzt werden. Das Aufheizen geht beim Stahl aber deutlich schneller.
      Wir wünschen viel Freude beim Backen!
      Kai von metallparadies.de

  16. Hallo,
    kann ich den Backstahl auch auf dem Gasherd als Plancha verwenden?
    Wenn es auf dem Gasgrill geht, spricht da doch eigentlich nichts gegen oder?

    1. Hallo!
      Ja, es ist grundsätzlich möglich den Backstahl als Grillplatte zu verwenden.
      Gegen heruntertropfendes Öl oder Marinaden wären aber vielleicht unsere Wannen aus Stahl oder Edelstahl besser geeignet:

      Edelstahlwanne bis 2 mm Blechstärke
      Massive Edelstahlwanne 2,5 bis 4 mm Blechstärke

      oder in einfachem Stahl:
      Stahlwanne auf Maß – 1 bis 2 mm Stärke
      Stahlwanne auf Maß – 3 bis 4 mm Stärke

      Beide Materialvarianten werden flüssigkeitsdicht geschweißt, sollten aber ähnlich wie der Backstahl vor (Erst-)Benutzung gereinigt und eingebrannt werden. Auf Anfrage können die Wannen natürlich auch nur auf drei Seiten hoch gekantet werden, so wie bei den meisten Planchas.

      Kai von metallparadies.de

  17. Mein Backstahl ist schon seit einem Jahr im Einsatz. Ich backe unser ganzes Brot darauf, und könnte mir ein anderes Brotbacken gar nicht mehr vorstellen. Das Brot wird kross und toll gebacken – wie vom Bäcker. Für Pizza und Dinnete das Ideale! ich kann einen Backstahl nur empfehlen, vor allem für Brotbäcker.

    1. Hallo und vielen Dank!
      Es freut uns sehr zu lesen, dass der Backstahl Ihnen so viel Freude bereitet.
      Ich wünsche Ihnen stets eine tolle Rezeptidee und weiterhin gutes Gelingen!
      Kai von metallparadies.de

  18. Hallo , ich habe vor den Backstahl in einem Holzherd als untere Backfläche einzubauen. Bis zu welchen Temperaturen bleibt der Backstahl denn formbeständig? Gibt es für diesen Zweck evtl. einen anderen Stahl der zu empfehlen wäre?

    1. Hallo!
      Wir haben noch nie Rückmeldungen von Kunden erhalten, nach denen sich der Backstahl verformt hätte.
      Ein Holzfeuer erreicht erfahrungsgemäß nicht so hohe Temperaturen, und ein Holzherd sollte daher genau wie alle anderen Anwendungsfälle in Gastronomie und Haushalt kein Problem darstellen.
      Viele Grüße,
      Kai von metallparadies.de

  19. Hallo! Wie schaut es eigentlich mit der Lebensmittelechtheit aus? Bei der Metallverarbeitung werden ja zum Teil doch recht giftige Stoffe verwendet wie zum Beispiel Beize? Wird sowas danach wieder entfernt? Kann mir nicht vorstellen, dass man sowas zu Hause mit ein bisschen Spüli runterbekommt. von manchen wird daher auch empfohlen solche Platten, die nicht explizit als lebensmittelecht vertrieben werden, zunächst noch abzuschleifen. Dazu fehlt mir aber die Ausrüstung. Können sie dazu was sagen? Vielen Dank schon einmal!

    1. Hallo Michael!
      Kurze Antwort: Wenn der Backstahl nach dieser Anleitung hier gereinigt und eingebrannt wurde, ist er genauso „lebensmittelecht“ wie jede andere Schmiedeeisenpfanne, wie Gussbräter, Dutch Ovens, Grillroste, Planchas und so weiter.

      Etwas ausführlichere Antwort:

      „Beize“ wird nur für die Herstellung sehr dünner Bleche (unter 3 mm) verwendet, als Vorbereitung zum Kaltwalzen. Das ist meist eine Säure, um Metalloxide aufzulösen. Darauf wird mit einer Lauge nachgespült, um Säurerückstände zu neutralisieren. Übrig bleiben wasserlösliche Substanzen, die ganz einfach mit Wasser und Spülmittel beseitigt werden können.
      Wenn ein Blech aber Zunder aufweist, wurde es warm gewalzt – und ist folglich nie in Kontakt mit „Beize“ gekommen!

      Es ist auch nicht nötig, den Zunder bzw. die Walzhaut abzuschleifen.
      Zum einen besteht der Zunder bei diesem unlegierten Stahl fast nur aus unbedenklichen Eisenoxiden (im Prinzip „Rost“). Lose Partikel werden beim Reinigen vor dem Einbrennen gleich mit entfernt, und mit dem Einbrennen wird alles in der Pflanzenöl-Patina eingeschlossen und somit versiegelt.
      Zum anderen würde auf einer geschliffenen Oberfläche das Pflanzenöl nicht so gut haften – damit wird die Ausbildung einer schönen, gleichmäßigen Patina erschwert.
      Warum also sollte man es sich unnötig schwer machen?

      Manchmal liest man auch, dass die Walzhaut den Wärmeübergang beeinträchtigen würde. Das mag theoretisch stimmen, doch ich halte es für sehr zweifelhaft, ob dieser Effekt in der Praxis messbar wäre. Viel eher würde ich diese Aussage als Marketing bezeichnen – um das eigene Produkt einen Hauch besser darzustellen als das der Mitbewerber.

      Am Ende gelten für den Backstahl die gleichen Vor- und Nachteile wie bei guss- oder schmiedeeisernem Geschirr, auch die Pflegehinweise und Betrachtungen zur „Lebensmittelechtheit“ sind die gleichen. Dazu finden sich bereits viele gute Beiträge und Tipps im Internet.

      Viele Grüße und immer gutes Gelingen
      Kai von metallparadies.de

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